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3D-Design mit CyberMotion 3D-Designer

Wohin wir auch schauen, überall begegnen wir virtuellen Welten. Ob in Hollywood-Streifen oder der täglichen Werbung - die dem Zuschauer präsentierte Welt wurde größtenteils künstlich erstellt. Jetzt können Sie von zu Hause aus ebenfalls an dieser surrealen Welt arbeiten, sich als Innen- oder Außenarchitekt üben, 3D-Logos animieren, Produkte modellieren und präsentieren oder ganze Landschaften mit einer komplexen Atmosphäre erschaffen. Der CyberMotion 3D-Designer liefert die nötigen Werkzeuge dazu, bietet er doch eine Vielzahl an Modellierwerkzeugen zur Erstellung und Weiterverarbeitung von Objekten und Szenen und eine flexible Auswahl modernster Darstellungsverfahren zur Berechnung der Bilder und Filme. Die Möglichkeiten zur Ausgestaltung von Oberflächenmaterialien, Lichtverhältnissen und Hintergründen sind fast unerschöpflich - die visuellen Bibliotheken und schnelle Vorschaufenster in den Hauptdialogen sorgen aber für ein spielerisches Element beim Experimentieren mit den vielfältigen Optionen. Dann sind da noch die komplexen Animationsmöglichkeiten, mit denen Sie auf einfache Weise Ihre eigenen 3D-Filme erstellen können. Es läßt sich fast alles animieren, angefangen von den Objekt-, Kamera- und Lichteinstellungen bis hin zu Feuer, Wasser, Nebel, Regen und Schnee oder Wolkenfluß in der Atmosphäre. Mit Objekthierarchien und Inverser Kinematik gelingen auch komplexe Roboteranimationen über mehrere Gelenke in kürzester Zeit. Und mit der Skelettdeformation ist Ihnen selbst der Zugang zur Königsdisziplin in der Computergrafik eröffnet - der Charakteranimation. Erwecken Sie Ihre eigenen Helden und Monster zum Leben, die CyberMotion 3D-Software stellt Ihnen alle dafür notwendigen Werkzeuge zur Verfügung. Das ganze vereint in einem einzigen Programm, welches Sie direkt von unserer Download-Seite zum Testen herunterladen können.
 

CyberMotion Benutzeroberfläche

CyberMotion erleichtert die Arbeit mit komplexen 3D-Szenen ungemein. Einfach ein Objekt im Fenster anklicken und dann mit Hilfe der Maus bewegen, vergrößern, um beliebige Achsen drehen oder auch deformieren. Mit einem Mausklick wechseln Sie schnell zwischen dem Modellieren- und dem Animieren-Arbeitsmodus, in dem alle Objektmanipulationen automatisch aufgezeichnet werden. Übersichtliche Dialoge bieten umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten für optimale Flexibilität, gleichzeitig können aber auch auf Knopfdruck vorgefertigte Beispieleinstellungen aus visuellen Bibliotheken geladen werden. Große Vorschaufenster in den Hauptdialogen bieten einen schnellen Überblick - Ausprobieren und Anschauen ist fast immer möglich. Ein Mehrfach-UNDO/REDO macht Arbeitsschritte rückgängig oder wiederholt sie.

CyberMotion Online Handbuch

Die umfangreiche CyberMotion Hilfe läßt Sie nicht im Stich. Viele Tutorials und Beispiele (über 800 Abbildungen) veranschaulichen die Grundlagen und die Arbeitsweise von CyberMotion. Durch einfaches Drücken der F1-Taste erhalten Sie jederzeit kontextsensitive Hilfe zum jeweiligen Arbeitsbereich. Zusätzlich zur Programm-Hilfe gibt es für registrierte Anwender noch eine ca. 450-seitige ausdruckbare Handbuchvorlage im PDF-Format, die Sie von unserer Download-Seite herunterladen können.

3D Objekte modellieren

Modellieren Sie Ihre eigenen Objekte, schnell und einfach mit Hilfe der vielfältigen Modellierungstools wie :

  • Extrusionseditor mit B-Spline Kurven (Eine im Editor angefertigte Zeichnungsvorlage wird mit Tiefe versehen - z.B. für Logos - mit abgerundeten Kanten, verdreht oder als Spiralkörper...)
  • Rotationseditor (Zeichnungsvorlage wird um senkrechte Achse rotiert um rotationssymmetrische Körper wie z.B. Glas, Torus, Zylinder usw. zu generieren).
  • Subdivision Surfaces (jedes polygonbasierte Objekt läßt sich per Knopfdruck in ein höher aufgelöstes Objekt mit abgerundeten, organischen Formen wandeln)
  • NURBS (B-Spline-Kurvenflächen werden mit Hilfe einiger Kontrollpunkte "in Form gezogen" und modellieren so auf einfache Weise organische Formen und Oberflächen.)
  • Boolescher Verknüpfung (z.B. Quader minus Zylinder ergibt Quader mit Bohrung)
  • 3D-Text aus beliebigen TrueType-Fonts, auch mit abgeschrägten Kanten (Bevelling).
  • Einfache oder analytisch formulierten Grundkörper wie Quader, Kugel, Ellipse, Zylinder, Torus....
  • 3D-Funktionen
  • 3D-Fraktale

Bearbeiten Sie generierte Objekte weiter, in dem Sie Punkte und Flächen hinzufügen oder entfernen, sie auseinanderschneiden oder an bestehende Flächen anbauen, ganz einfach in dem Sie die auf dem Objekt markierten Flächen mit der Maus herausziehen (extrudieren). Verfeinern Sie die Objekte durch Triangulation oder unterwerfen Sie sie einer magnetischen Deformation. Die mehrstufige UNDO-Funktion erleichtert das Arbeiten und Ausprobieren, da alle Aktionen und Einstellungen schnell und bequem wieder rückgängig gemacht oder wiederholt werden können.
Natürlich können Sie auch Objekte aus Fremdformaten wie z.B. OBJ-, 3DS-, DXF- oder RAW-Dateien importieren. Exportiert werden das OBJ-, DirectX-, VRML-, 3DS-, DXF-, RAW- oder CMO-Format. VRML-Objekte lassen sich mit Links versehen, so daß Sie mit CyberMotion auch direkt begehbare Welten für das Internet erstellen können.
 

Landschaften

Mit dem integrierten Landschaftsdesigner können Sie auf Knopfdruck spezielle Landschaftsobjekte oder im Planetenmodus auch detaillierte Meteoriten oder kleine Monde generieren. Spezielle Filter fügen Terrassen, Krater oder Dünenformationen ein. Die Landschaft wird als Höhenzug in einem großen Vorschaufenster dargestellt, in dem Sie mit Hilfe verschiedener Zeichenfunktionen Welten nach Ihrem Geschmack formen können. Die Landschaftsobjekte sind allerdings nur eine Seite der Medaille. Erst die speziellen Landschaftstexturen verleihen den Bildern ihren edlen Charakter, ob öde Wüstenlandschaft oder märchenhaft verschneite Gebirgslandschaft. Und mit Hilfe von Partikelsystemen können Sie eine weite Ebene im Handumdrehen mit üppiger Vegetation versehen.


Atmosphären

Der Hintergrund-Dialog ist ein weiteres Highlight des CyberMotion-Programmes. Wählen Sie einfache Farbverläufe oder Bilder als Hintergrund, oder simulieren Sie komplexe Atmosphären mit allem was dazu gehört: Himmelsfarbverläufe, Wolken, atmosphärischer oder Bodennebel, Regen und Schnee, Regenbogen und Sternenhintergrund. Alle Effekte sind frei miteinander kombinierbar, z.B. werden Sterne automatisch durch den atmosphärischen Nebel oder Wolken gefiltert. Zudem sind fast alle Parameter animierbar, sowohl fließende Wolkenformationen als auch wabernder Nebel, Regen, Schnee oder vorbeiziehende Sterne sind so auf Knopfdruck realisierbar. Vorgefertigte Hintergrundmodelle können aus dem Browserfenster eingeladen werden, beliebig abgeändert und wieder in der Bibliothek abgelegt werden.

Material

Gestalten Sie im Material Editor Ihre eigenen Objektoberflächen oder laden Sie einfach eine fertige Textur aus der visuellen Bibliothek und wandeln sie nach Belieben ab. Der Material Editor verfügt über Einstellungen für alle nur erdenklichen Oberflächenmerkmale wie z.B. Farben, Reflexion, Transparenz, optische Dichte, Eigenleuchten, Halo, Rauheit oder Oberflächenwellen. Hinzu kommen die prozeduralen Volumentexturen, die eine schier unendliche Vielfalt an mathematischen Strukturen generieren können, angefangen vom einfachen Schachbrettmuster bis hin zu komplexen Ziegel-, Holz-, Marmor- und speziellen mehrschichtigen Landschaftstexturen. Bildtexturen (Bitmaps) sind ein weiteres mächtiges Mittel um Oberflächen zu texturieren oder um bestimmte Oberflächeneigenschaften zu steuern. So kann man z.B. über die Höhenkarte eines Displacement Materials echte 3D Strukturen aus Oberflächen herausarbeiten. In CyberMotion können Volumentexturen und Bitmap-Materialien frei miteinander kombiniert, gemischt oder animiert ineinander übergeblendet werden.

Neueste Technologie - Raytracing, Photon Mapping und Ambient Occlusion Rendering

Mit Hilfe der hoch optimierten Raytracing-Engine berechnet CyberMotion photorealistische Bilder und Animationen mit echter Brechung in Transparenzen, Reflektionen und Schatten. Neben herkömmlichem Raytracing bietet CyberMotion auch globale Illuminationsverfahren wie das Photon Mapping und das Ambient Occlusion Rendering, auch in Verbindung mit Image Based Lighting (Eine Panorama-Rundumtextur liefert nicht nur das Hintergrundbild, sondern auch gleich die Beleuchtungsinformationen für eine perfekte Integration von 3D-Modellen in photographische Hintergründe). Unter einem globalen Illuminationsmodell versteht man in der 3D-Grafik die Rendering-Verfahren, die die von einer Lichtquelle emittierte Energie in eine direkte Beziehung zu den Materialien und Oberflächen einer Szene setzen können. Lichtenergie wird dabei von Oberflächen teilweise absorbiert und teilweise wieder abgegeben. Die Oberflächen einer Szene werden dadurch selbst zu Lichtquellen, die diffuses Streulicht oder sogar fokussiertes gebündeltes Licht (kaustische Reflexionen) weiterleiten und auf diese Weise mit allen anderen Oberflächen der Szene interagieren. Weitere Spezialeffekte wie Tiefenunschärfe, Linsenreflexionen und Bewegungsunschärfe simulieren Eigenschaften echter Kameras und verstärken so den photorealistischen Eindruck.
Sie können Ihre Kunstwerke dann in verschiedenen Bildformaten (jpg, tga, tif, bmp, png, pcx) oder als Animation im avi-Format sichern.

Licht

Neben Standard-Lichtquellen wie Sonnenlicht, Punkt- und Spotlichtquellen kann in CyberMotion praktisch jedes Objekt in eine echte Lichtquelle umfunktioniert werden, z.B. um Lichtpaneele in Wandverkleidungen zu integrieren. Mit Hilfe von HDRI-Panoramabildern kann man sich die Beleuchtungsinformationen auch direkt aus einer photographischen Rundumtextur generieren lassen. Dazu kommt noch das volumetrische Feuerobjekt. Dieses Feuerobjekt ist flexibel genug, um von der kleinen flackernden Kerzenflamme über Fackeln und Lagerfeuer bis hin zu flächigen Feuersbrünsten alles abzudecken. Alle Lichtquellen sind voll animierbar, können z.B. langsam aufgeblendet oder mit Lichthalos versehen werden. Auch Lichtreflexionen in der Kameralinse, wie z.B. Lichtringe, Sterne oder Blendenflecken können berücksichtigt und animiert werden. Mit zusätzlichem Licht-Mapping können Sie dann noch den Schattenwurf von Jalousien, rotierende mehrfarbige Discolampen oder farbige Schattenprojektionen von Glasmalereien und Bleiglasfenstern simulieren.

Animation

Das CyberMotion-Programm bietet bei überschaubarem Funktionsumfang ein riesiges Potential an Animationsmöglichkeiten. So lassen sich einfache Animationen schon mit wenigen Mausaktionen zusammenklicken und fast alle Parameter, seien es nun Licht-, Hintergrund- oder Materialeinstellungen, werden durch einfaches Ändern der Einstellungen auf verschiedenen Zeitpositionen automatisch animiert. Mit Hilfe dieser einfachen Parameteranimation können z.B. Wasserflächen bewegt, volumetrische Feuer entfacht, Wolkenformationen, Nebelflächen, Regen und Schnee oder ein einfacher Sonnenuntergang animiert werden. Hinzu kommen die mächtigen Möglichkeiten zur hierarchischen Objektanimation - Objekte erben die Bewegungen von hierarchisch übergeordneten Elternobjekten und folgen diesen automatisch, während sie selbst unabhängig davon noch ihre eigenen Bewegungen ausführen können. So nimmt ein sich drehender Roboter z.B. automatisch alle seine untergeordneten Gelenk- und Greifarme in der Rotationsbewegung mit - ein Greifarm kann aber unabhängig von der übergeordneten Rotation noch zusätzlich um seine eigene Längsachse drehen oder seine Greifzangen öffnen und schließen. Hierarchische Gelenkanimation ist auch die Basis für die Animation von Charakteren. Bei der Charakteranimation wird Figuren Leben eingehaucht, indem man einer Objekthülle, der "Haut", ein hierarchisch aufgebautes Skelett unterordnet, welches bei der Animation der einzelnen Knochen die Objekthaut mitnimmt und verformt. Das Skelett kann mit Hilfe der Inversen- oder der Forward Kinematik bewegt animiert werden, einer Technik, die es ermöglicht an Gelenken zu ziehen, ganz ähnlich als würde man an den Armen einer Gliederpuppe ziehen.

Charakteranimation

Das Geheimnis des Lebens (in der Computergrafik). Ein hierarchisches Skelett wird ganz einfach aufgebaut, indem man einen Knochen in die Objekthülle einzeichnet, und dann aus diesem Knochen weitere Knochen herauszieht. Ist das Skelett fertig, muß es noch in seine Haut schlüpfen. Dazu wird es in der Objektauswahl lediglich auf dem Hautobjekt abgelegt und dieser damit hierarchisch untergeordnet. Nun legt man fest, welche Punkte der Hautoberfläche durch welche Knochen beeinflußt werden. Nach der Punktzuweisung kann es dann sofort losgehen. Im Animieren-Modus kann man das Skelett animieren, welches durch seine Bewegungen die Haut deformiert und mitnimmt. Bewegungsmuster können in CyberMotion übrigens auch relativ kopiert oder übertragen werden. So können Sie z.B. eine animierte Figur kopieren und dann die Kopie mitsamt des Bewegungspfades an einen neuen Startpunkt verschieben. Dort rotieren sie anschließend den Charakter - wieder inklusive des Bewegungspfades -, so daß er in eine andere Richtung blickt. Wenn Sie die Animation jetzt abspielen, dann wird der Charakter mit den kopierten Animationsdaten der ersten Figur in die neue Richtung gehen.

Partikelsysteme

Partikelsysteme kommen immer dann zum Einsatz, wenn sehr viele Objekte auf einen bestimmten Raum zufällig in der Szene verteilt oder sogar animiert werden sollen, es aber viel zu aufwendig wäre, all diese Objekte einzeln zu plazieren oder zu animieren. Mit Hilfe eines Partikelsystems wählen Sie einfach ein vorhandenes Referenzobjekt aus und das Programm erzeugt dann automatisch bis zu mehrere tausend Kopien, die zufällig verteilt oder aber gerichtet entlang eines bestimmten Bewegungsvektors in die Szene "geschossen" werden und sich unter dem Einfluß von Schwerkraft, Reibung und Turbulenzen selbstständig weiterbewegen oder einfach den Bewegungen des Referenzobjektes folgen. Beispiele: Rechts oben sehen Sie Tropeninseln, die durch das Abladen einiger tausend Pflanzenpartikel belebt wurden. Das Bild in der Mitte zeigt Kondenswolken eines Jetabgasstrahls, realisiert über einen Strom kontinuierlich ausgeworfener Billboardpartikel. Der Meteoritenschwarm im unteren Bild wurde ebenfalls per Partikelsystem generiert und animiert.

 
 

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